Ein Pionierunternehmen
der Landtechnik
mit Weitblick für ein sicheres, umweltverträgliches Wachstum
Gründeten die Brüder
C. Friedrich und Martin Holder in Urach eine Maschinen-Werkstatt und
Magnetfabrik.
1902 Standort
Metzingen
Ein Seitenkanal der Erms und die daraus zu gewinnende Wasserkraft / Energie
veranlaßte das Unternehmen, sich in Metzingen, nahe der Stuttgarter Straße
anzusiedeln.
Freiwerdende Gebäude und Flächen der Fa. Braun wurden angekauft, um- und
ausgebaut. Die "Ideenschmiede" war nun fest in Metzingen verwurzelt
und hatte entscheidenden Anteil an der Industrialisierung des gesamten Ermstales.
Wohnhaus,
Konstruktion, Verwaltung, Fertigung und Vertrieb – alles unter einem Dach, die
"Geburtsstätte" zahlreicher Entwicklungen von internationaler
Bedeutung
Schnell
wurde der Name - auch über die deutschsprachigen Grenzen hinaus - der
"Begriff " für innovative zukunftsorientierte Produkte von hoher
Einsatzqualität.
Diese
Vorgabe der Firmengründer ist auch noch heute, nach über 112 Jahren, oberstes
Gebot.
Zählte
das Unternehmen als einer der ersten Betriebe im Ermstal über 100 Mitarbeiter
und kam seiner sozialen Verpflichtung in familiärer Weise nach.
In dieser
Zeit wurden bereits umfangreiche Beziehungen zu den verschiedensten Ländern der
Welt auf allen Kontinenten geknüpft und so konnten
ca. 1/3 der Metzinger Produktion bereits exportiert werden. Weltweit der
"Erste" zu sein, dieses Attribut können sich nur wenige Menschen
erarbeiten.
1898 konnte H. C. F. Holder dies für sich zum erstenmal in Anspruch nehmen.
Die erste selbsttätige
Rückenspritze wurde als "HOLDER SPRITZE" weltberühmt, oft prämiert
und dient heute als Anschauungsexemplar für innovative Entwicklung im Deutschen
Technik Museum in München einem breiten internationalen Publikum.
Heutige Entwicklungen
weichen nur in der Materialwahl und minimal im Design ab.
Neben zahlreichen Neu- und Weiterentwicklungen entstand in dieser Zeit die
"Metzinger Rebenspritze" und brachte den Winzern auf allen 5
Kontinenten Hilfe in höchster Not. So wurde auch durch die Fa. HOLDER der Name
"Metzingen" in die Welt hinausgetragen und war stets mit Hilfe
verbunden.
DRGM-Nr: 92034
Motorrückensprühgerät
Autofix, eine
selbstfahrende Motorbaum- und Hopfenspritze mit zwei Fahrgeschwindigkeiten
Wieder wurde das
Attribut "Erster" erarbeitet:
C. F. Holder und sein Sohn Max präsentierten den ersten universell einsetzbaren
Einachstraktor. Diese bahnbrechende Entwicklung war damals bereits mit
technischen Raffinessen versehen, die heute bei typähnlichen Geräten auf der
"Extraliste" stehen. Details wie Einzelradbremse, höhen- und
seitenverstellbare Holme, Riemenscheibe sowie Zapfwellenabtrieb waren damals
richtungsweisende Techniken. Das komplette Geräteprogramm der Bodenbearbeitung
bis hin zum Kartoffelroder und Transportanhänger erlaubte umfangreiche Einsatzmöglichkeiten.
Als zukunftsweisende Entwicklung wurde diese "Pionier-Leistung" noch
im gleichen Jahr mit der DLG-Preismünze ausgezeichnet und ist heute ebenfalls
im Deutschen Technik Museum ausgestellt.
Max
Holder, ein weitsichtiger Konstrukteur "Vom Zeichenbrett direkt ins
Testgelände"
Jung,
ideenreich und dynamisch testet der
junge Konstrukteur seine bahnbrechende
Entwicklung auf Metzinger Gemarkung.
Motorpumpe mit Vollölbad
und Sicherheitsstufenventil
Dreikolben-Motor-Spritze
Auto-Rekord, legendär
diese selbstfahrende universell einsetzbare Hochdruckspritze mit
4/1 Vorwärts-/Rückwärtsgang
"Große
Hilfe" in schwierigen Zeiten,
leisteten die Holzgasgeneratoren und
bewährten sich täglich zur Sicherung der
Ernährungsgrundlage.
Diese Generatoren wurden mit hohem
persönlichen Einsatz von H. Max HOLDER
in großer Stückzahl speziell für
2-Takt-Motoren in Metzingen entwickelt
und produziert.
erneut
"Der Erste"
"Der
HOLDER Diesel"
Kompakt, leicht, zuverlässig, wartungsarm
und leistungsstark, ideal zum Einbau in die
Einachstraktoren.
Weltweit
wurde die Fachwelt mit dem ersten
funktionstüchtige Kleindiesel Motor in Staunen versetzt. Schnell ging diese
Entwicklung in Serienproduktion. Der rasante Motorisierungsprozeß während
dieser Zeit veranlaßte das Unternehmen, die Patentrechte an die Fa. Fichtel und
Sachs weiter zu geben.Unter dem Allgemeinnamen "Sachs Diesel" wurde
diese Entwicklung weltberühmt und in hohen Stückzahlen gefertigt. Noch heute
gilt diese Entwicklung als Schulbeispiel für höchste Ingenieurleistung und ist
ebenfalls im Deutschen Technik Museum in München zu besichtigen.
Der erste
Vierrad-Schlepper verläßt das Werk Metzingen
Dem
Streben nach höherer Arbeitsleistung und Komfort wurde mit dieser
richtungsweisenden Technik der Typreihe B 10 / 12 Rechnung getragen.
Zur
Freude vieler sind diese Schlepper der "ersten Stunde" noch öfters in
den Gebieten mit Sonderkulturen (Wein- / Obstbau) zu sehen.
Wenn
diese Traktoren noch mit einem Original HOLDER-Dieselmotor ausgestattet sind,
haben diese bei Sammlern höchsten Stellenwert.
Von Anfang an war das
Unternehmen eng mit dem Weinbau verbunden, daraus die logische Konsequenz, daß
der erste A10 Allradtraktor mit Knicklenkung vorgestellt wurde.
Diese eigenwillige
Konstruktion verdient es, ein paar Worte mehr zu verlieren, denn die vielfältigen
Vorzüge dieser Bauart bilden bis heute die Grundlage unserer
Schlepperproduktion.
Angefangen mit der Typbezeichnung A 10 zieht sich die Entwicklung über ein
halbes Jahrhundert hinweg zu unserem heutigen Flaggschiff in der landw. Ausführung
dem A 870 bzw. A 760
Die
Vorzüge dieser Konstruktion kommen im schwierigen Gelände voll zum
Tragen. z.B. die enorme Zugkraft durch permanenten Allradantrieb. Engster
Wenderadius durch Knicklenkung. Die Allround - Fähigkeiten dieser
Maschinen werden von zukunftsorientierten Benutzern voll anerkannt. Holder
Allrad-Knickschlepper kommen überwiegend auf schwierigen Wirtschaftsflächen
zum Einsatz. Die Möglichkeiten dieser Konstruktion blieben in der
damaligen Zeit wahrscheinlich ungeahnt, heute jedoch bilden sie das Rückgrat
des Hauptproduktionszweiges, des Kommunalschleppers.
Trotz
umfangreichster Aktivitäten im Einachsschlepper- und Motorenbau hat man
im Bereich Pflanzenschutzgeräte in gleicher Weise Entwicklungen und
Pionierleistungen vorangebracht und Akzente für die gesamte Branche
gesetzt.
"Schlechte
Zeiten" für saugende, beißende Schädlinge und sonstige Schädiger
Mit den Axialgebläsen
, bekannt unter dem Namen "Turbulatoren", wurde die Ära der
umweltbewußten Produktion stillschweigend von verantwortungsbewussten
Ingenieuren in unserem Hause eingeführt und von ebenso verantwortungsbewussten
Landwirten eingeführt.
Mit dieser Technik ist eine gezielte Behandlung möglich.
Die höhere Wirkstoffanlagerung auch an unzulänglichen Pflanzenteilen reduziert
den Mitteleinsatz erheblich und ist somit der Schritt zur ökonomisch und ökologisch
effizienten Produktion.
Ständige Weiterentwicklung und Grundlagenforschung zeichnet das Unternehmen
aus, bei denen die Firma HOLDER immer richtungsweisende Akzente für die Branche
erarbeitete.
Freiwillige
Pflanzenschutzgeräte-Kontrolle
Die Kompetenz unseres Unternehmens in Punkto Umwelttechnik zeigt sich besonders
mit Einführung dieser Serviceleistung.
Nicht nur am Neugeräteverkauf interessiert - sondern daß unsere Produkte über
Jahre hinweg exakt ihre Aufgabe erfüllen - kam diese Diagnosestation beim
Handel als Werkstatteinrichtung zum Einsatz. Einmalig , mit ca. 400
DOSISTEST-Stationen besitzt Deutschland das engmaschigste Diagnosenetz zur Überprüfung
von Pflanzenschutzgeräten weltweit.
Heute werden alle Pflanzenschutzgeräte im 2-jährigen Rhythmus überprüft.
"Dositron"
die erste deutsche Dosierelektronik
Die prozessorgesteuerte Dosierung tastet sich in Genauigkeitsbereiche vor, von
denen man nur zu träumen wagte. Diese Grundlagenforschung war Voraussetzung zum
heutigen Stand mit schlagbezogener Datenerfassung bis hin zum Datenaustausch zum
PC mittels Chipkarte und GPS-Steuerung.
Querstrom-Technik,
eine zukunftsorientierte Entwicklung
Der laminare
Luftstrom, erzeugt von zwei stehenden Trommelläufern arbeitet absolut
symmetrisch und ohne techn. bedingter Abtrift noch oben.
Nach den Bewertungen neutraler Institute stellt noch heute der Querströmer den
höchsten Standard in der Applikationstechnik dar.
IS das integrierte
System, die Komplettlösung für Umwelt- und Anwenderschutz
Das wegweisende Konzept zum Schutz für Anwender und Umwelt. Mit dieser
Entwicklung konnten die bisherigen Problempunkte wie Schutz des Anwenders beim
Befüllen und die Entsorgung der techn. Restmenge nach Beendigung der
Spritzarbeit direkt am Einsatzort gelöst werden.
Diese Entwicklung ist Grundlage für den weltweit höchsten Standard in der
Pflanzenschutz-Gerät-Technik, der auch durch die BBA (Biologische
Bundesanstalt) gesetzlich reglementiert ist.
IS" eine zukunftsweisende Konzeption
Mit dem C 6000
Hydrostat führt HOLDER erstmals die digitalelektronische Steuerung eines
Kommunalschleppers ein. Ein Microprozessor sorgt in Verbindung mit einer
Vielzahl von Sensoren für permanente Abfrage der Betriebsdaten und für eine
optimale Anpassung des Kommunalfahrzeugs an die jeweilige Arbeitssituation
Ein altes
Traditionsunternehmen gibt seine Selbstständigkeit auf.
Mit Blick, das Unternehmen weltweit besser am Markt zu plazieren, wurde das
Unternehmen
an Maruyama, einen japanischen Konzern, verkauft.
Mit der
Schlepperbaureihe Generation 2000 führt HOLDER ein neues Fertigungskonzept ein.
Eine Reihe von einheitlichen Grundfahrgestellen, sogenannten "power trains"
sorgen in Verbindung mit einer sehr flexiblen Endmontage dafür, dass der
HOLDER-Schlepperkunde ohne nennenswerte Lieferzeiten seinen Wunschschlepper
bekommt.
Die MultiPark Baureihe
wird erstmals auf der areal in Köln dem Publikum vorgestellt. Diese
richtungsweisende Konstruktion einer kompletten Kommunalfahrzeugfamilie, mit fünf
verschiedenen Grundmodellen - alle zeichnen sich durch kompakte Rahmenbauweise,
Knicklenkung, permanenten, hydrostatischen Allradantrieb über Radmotoren und 4
gleich große Räder aus - stellt eine der erfolgreichsten Entwicklungen von
HOLDER der letzten Jahre dar.
Geänderte
Interessenslage, Strukturwandel und Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern
sowie der Region veranlassten Dr. Hans Saur und seine Familie zum Rückkauf des
Unternehmens.
Mit dieser weittragenden Aktion kann das Traditionsunternehmen seine Stärken,
allen voran Innovationskraft und Flexibilität, voll ausschöpfen.
Vom Pioniergeist alter
Zeiten nichts eingebüßt, wurde eine Entwicklung des Unternehmens, das OVS-Gebläse,
auch international mit der Goldmedaille als innovative Entwicklung
ausgezeichnet.
Innovationsmedaille für den Holder DUAL DRIVE Fahrzeugantrieb.
Der DUAl
Drive beinhaltet zwei Antriebskonzepte in einem!
Ein
hydrostatischer Fahrantrieb, der ab einer bestimmten
Geschwindigkeit automatisch in den Direktantrieb schaltet. Der
Vorteil der Kombination Hydrostat und mechanische
Getriebeabstufung liegt im optimalen Einsatz der Maschine bei
unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten. Im niedrigen Bereich
wird durch den Hydrostat Kraft und Vorschub einsatzbedingt
geregelt. Im hohen Geschwindigkeitsbereich schaltet die Maschine
automatisch auf mechanisches Getriebe mit höherem Wirkungsgrad
um. Wird die Fahrzeuggeschwindigkeit reduziert vollzieht sich
der Vorgang wiederum ohne Einwirkung des Fahrers umgekehrt.
2001 Vorstellung des A-Trac 5.58 auf der Intervitis in Stuttgart
2003 Vorstellung des C-Trac 3.58 auf der GaLaBau in Nürnberg
Vorstellung des C 4.74 auf der DemoPark in Fulda.
Ausgezeichnet
mit der Innovationsmedaille in Gold
Ebenso
erfolgte im Jahre 2003 die Vorstellung und Einführung des SDS
Special Drive Systems und des C-Trac 2.34 basic.Intensive
Grundlagen- und Entwicklungsarbeit mündete auch im
Pflanzenschutz in neuen Gerätekonzepten.
FlurLiner 4.8
/ FlurLiner 6.0 das neue Gerätekonzept der - Oberklasse - für
den Feldbau Hohe Transportgeschwindigkeit, bis 50 km/h,
luftgefederte Achse sowie gefederte Deichsel dokumentieren den
hohen Standard bereits in der Grundausstattung. Die
fahrzeugeigene Zweikreis-Hydraulikanlage versorgt
drehzahlunabhängig bis zu vier Pumpen, für jede Aufgabe eine
eigene Spritz-, Rühr-, Füll- und Hochdruck-Reinigungspumpe.
Geschlossene Schutzräume, in Fahrtrichtung links für die
Steuer-, Bedien- und Befüllzentrale sowie in Fahrtrichtung
rechts für die Pumpenzentrale stehen für Schutz und Sicherheit
sowohl für die Kulturen als auch für die Anwender.
4800 Liter bzw. 6000 Liter Behälterinhalt plus Gestänge bis zu
39 m Arbeitsbreite sind Garanten für Leistung und
Wirtschaftlichkeit.
2004 2004
SecurLiner SCL 600, das Gerätekonzept der - Oberklasse - für den
Wein- und ObstbauAls - geschlossenes System - bietet auch
der SecurLiner höchsten Schutz für Kultur, Anwender und Umwelt.
Integrierte Stau- und Schutzräume am Gerät nehmen alle
Komponenten, wie Armatur, Ventil-, Befüll- und Filtereinheiten
sicher auf. Alle Gebläsebauarten (Axial-, Umkehr-, Schräg- und
Querstromgebläse) sind adaptierbar.
2005 Im Juni 2005 wurde Holder ein Mitglied der UZEL-Gruppe.
UZEL zählt zu den weltweit größten Herstellern von
landwirtschaftlichen Maschinen.